Sportlerheim erstrahlt in neuem Glanz
 

24.04.2010 - LOLLAR

 

 

260 000 Euro investiert - Küche eingebaut - Schießstand hat erstmals sanitäre Anlagen

(tk). In neuem Glanze erscheinen die Gebäude auf dem Areal des Lollarer Waldsportplatzes. 40 Jahre lang war der Komplex nicht nennenswert renoviert worden. Im Herbst letzten Jahres gaben die Stadtverordneten 260 000 Euro aus dem „Konjunkturpaket II“ zur Sanierung der Räumlichkeiten frei. „Da konnte man niemanden mehr reinlassen“, so Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek über den ehemaligen Zustand des Sportlerheims der Eintracht 1920 Lollar. Die Räumlichkeiten zeigten starken Schimmelbefall.

Außerdem mussten die Sportler sich auf engstem Raum umziehen und duschen. Die Tatsache dass außer der „Eintracht“ auch noch die „Turn und Sportgemeinschaft 1833 Lollar“ sowie Schulen die Räumlichkeiten nutzten, machte ein Sanierung unumgänglich. Außerdem kickt seit einem Jahr eine Frauenmannschaft für die „Eintracht“. So war es nötig, die Umkleidemöglichkeiten umzustrukturieren. Von den 260 000 Euro entfielen allein 210 000 Euro auf die Renovierung und den Umbau des Sportlerheims. Die Schiedsrichter haben jetzt ihren eigenen Bereich. Außerdem wurde ein EDV-Raum eingerichtet.

Zudem wurde eine Küche eingebaut. Architekt Reimund Orth demonstrierte die neue Entlüftungstechnik, die sich je nach Grad der Feuchtigkeit an und aus schaltet. So soll erneuter Schimmelbildung entgegengewirkt werden. Eine neue Heizungsanlage wurde ebenso installiert. Außerdem wurde der Kiosk am unteren Sportplatz umgebaut, müssen doch bei Großveranstaltungen über 1000 Personen bewirtet werden. 15.000 Euro entfielen auf den Bau des Kiosks auf der Freiterrasse, der zum Kunstrasenplatz hin gelegen ist. Auch das Schützenhaus, das vom Schützenverein 1960 genutzt wird, wurde renoviert.

Der Schießstand hat jetzt erstmals sanitäre Anlagen. Orth konnte zudem berichten, dass die Dachflächen der Gebäude saniert wurden. Etwa 1000 Stunden ehrenamtliches Engagement leisteten die Sportler. Davon entfielen alleine auf Josef Kraus, der die vereinsinterne Bauleitung inne hatte, etwa 600 Stunden.